Die 12 besten Meditations-Tipps

1. Kläre deine Absicht

Als erstes rate ich dir zu klären, warum du meditieren möchtest. Was sind deine Wünsche und Ziele? Ohne Klarheit und Fokus, verlierst du schnell das Interesse. Hier ein paar Beispiele für deine Motivation:

  • Ich möchte meinen Geist beruhigen und die Gedanken reduzieren
  • Ich möchte lernen, wie man sich besser konzentriert
  • Ich fühle mich emotional leer und möchte wieder fühlen lernen
  • Ich bin erschöpft und bin interessiert meine Akkus wieder aufzuladen
  • Ich habe störende Verhaltensweisen, welche ich ändern möchte
  • Ich möchte lernen, wie ich ohne Drogen mein Bewusstsein erweitern kann
  • Ich habe Lernschwierigkeiten und möchte meine Gedächtnisleistung erhöhen
  • Ich fühle mich oft gestresst und gereizt. Ich möchte gelassener werden

Tipp: Bevor du anfängst zu meditieren, erstelle eine Liste mit all deinen Wünschen und Zielen. 

2. Baby steps

Mache, wie ein Baby, einen Schritt nach dem anderen. Wenn du versuchst, bereits am Ziel zu sein, bevor du den Weg gegangen bist, wirst du scheitern. Meditieren ist eine Methode auf deinem Weg, nicht mehr und nicht weniger. Den Weg gehen musst du jedoch schon selber. Mache deshalb lieber kleine Schritte und mache sie dann aber auch. Mir ist lieber zu meditierst ein paar mal pro Woche je 5 Minuten, als gar nicht. 

3. Befolge unsere 777-Regel

7 Minuten pro Tag

Meditiere pro Tag mind. 7 Minuten. Es ist besser, wenn du jeden Tag etwas tust, als 2 Wochen nichts und dann mehrmals hintereinander. 

7 Tage am Stück 

Wenn du eine neue Meditation testen möchtest, rate ich dir, die Meditation 7 Tage am Stück und zu unterschiedlichen Tageszeiten auszuprobieren, bevor du wechselst. Beim ersten Anhören kann es sein, dass dir die Musik nicht gefällt oder der Ablauf dich irritiert. Dies ist ganz normal. Gib dir Zeit, damit du dich an die Meditation gewöhnen kannst. 

7 Wochen nacheinander

Wenn du ein Thema wirklich verändern möchtest, musst du mind. 7 Wochen dranbleiben. Nehmen wir an, du möchtest deine Beziehung verbessern oder dein spirituelles Potenzial weiter entfalten. Da hilft es nichts, wenn du einmal eine Meditation machst und dann nichts mehr. Dein Gehirn braucht rund vier Wochen, um eine Gewohnheit zu ändern! Und nach den vier Wochen, braucht es auch nochmal drei Wochen um die neuen Denk-, Fühl- und Handlungsmuster in den Alltag zu integrieren. 

Tipp: Führe ein Tagebuch deiner Meditationen. Beobachte deine Veränderungen und notiere sie dir. 

4. Suche dir den richtigen Begleiter

Sich selber die Kunst der Meditation beizubringen, kann eine grosse Herausforderung sein. Wir von Essensia bieten Hilfe zur Selbshilfe. Trotzdem macht es Sinn, wenn du dir hie und da Unterstützung holst. Wichtig hierbei ist es, dass dein Begleiter sich im Bereich Meditations-Training auskennt und zusätzlich über eine ganzheitliche Coaching-, bzw. Therapie-Ausbildung verfügt. So kann er dich auf der Methoden- und Persönlichkeits-Ebene optimal begleiten. 

5. Wähle die für dich passende Methode

Hier auf unserer Website findest du unterschiedliche Meditationen. Welche für dich die richtige ist, muss du selber entdecken. Mit der Zeit wirst du herausfinden, ob du lieber geführt werden möchtest oder dich lieber selber führst. Vielleicht magst du Hintergrundmusik, vielleicht jedoch nicht. Evtl. baust du in deine Meditationen Atemtechniken ein oder du bevorzugst doch ruhigere Varianten. 

Tipp: Achte auf jedenfall darauf, dass die Methode erprobt ist.

6. Sei offen, neugierig und spielerisch wie ein Kind

Einer der grössten Hürden im Erlernen von Neuem, ist unser bestehendes Wissen. Je mehr Vorwissen du mitbringst, desto mehr wirst du vergleichen. Dies könnte dich daran hindern, neue Seiten an und Potenziale in dir zu entdecken, weil du dich nicht richtig einlässt.

Sei mutig und öffne dich. Erlaube dir, mit einer kindlichen Neugierde, Dinge zu betrachten und vor allem dich selber nicht zu ernst zu nehmen. Mache dir nicht zu viele Gedanken, wie etwas sein soll, sondern tue es einfach. Erzeuge nicht zu viele Erwartungen und konzentriere dich darauf, einfach das Bestmögliche zu geben. 

Tipp: Sehe dich immer wieder als Schüler oder Lernende/r. Nur so kannst du mit Freude und Leichtigkeit Neues lernen. 

7. Löse dich von hinderlichen Glaubenssätzen

Evtl. hast du über Meditationen oder ähnliche Methoden bereits Negatives gehört? Seit Geburt werden wir durch äussere Umstände geprägt: Unser Wertesystem, unsere Moral und Ethik wird durch Eltern, Familie, Schule, Arbeit und vielem mehr beeinflusst und „programmiert“. Wir übernehmen Einstellungs- und Verhaltensmuster von anderen Personen und speichern diese im Unterbewusstsein ab.

Wir entscheiden uns stets für das Eine oder Andere. Dabei spielen die Glaubenssätze eine entscheidende Rolle. Doch entspricht diese Wahrnehmung nur einem kleinen Teil der Möglichkeiten. Es ist die für uns herausgefilterte, subjektive und abgegrenzte Wahrnehmung, welche wir als Realität sehen.

Tipp: Hinterfrage solche Aussagen und mache lieber deine eigenen Erfahrungen. 

8. Betrachte Meditation als Spiegel

Sobald du dich vom Aussen zurückziehst und in dein Inneres eintauchst, begegnest du immer dir selber. Bist du z.B. oft gestresst und setzt dich gerne unter Druck, wird dir dieses Verhalten in der Meditation wieder begegnen. Wenn du nun innerlich in diesen Stress gerätst, kannst du z.B. dein Unterbewusstsein um Hilfe bitten, damit du dich besser entspannen lernst. Gelingt dir dies in der Meditation, wirst du das auch vermehrt im Alltag umsetzen können. 

9. Schaffe Raum für Neues

Der Erfolg deiner Veränderungen hängt massgeblich davon ab, ob du auch bereit bist deine alltäglichen Gewohnheiten zu verändern. Ein gutes Beispiel ist dein Terminkalender: Wenn dieser rappelvoll mit Einträgen ist, hast du gar keine Zeit um zu meditieren. Wenn du keine Zeit zum Meditieren hast, kann sich nichts verändern – ein Teufelskreis. 

Müsstest du einmal in der Woche zur Bluttransfusion, würdest du dir die Zeit auch nehmen

Tipp: Trage dir deine Meditationszeiten fix in deinen Terminkalender ein. 

10. Suche dir den richtigen Ort

Jeder Ort bildet ein bestimmtes Bewusstseinsfeld, in welchem Informationen gespeichert sind. Ist ein Ort besonders „belastet“, fällt es dir schwer, dort zu meditieren. Wenn du dir zu Hause einen schönen Platz ausgewählt hast, räume diesen auf. Entferne alle Gegenstände, die mit negativen Erinnerungen verknüpft sind. Evtl. ist es auch nötig, den Raum energetisch zu reinigen. Informiere dich, wie man das machen kann. So kann eine Räucherung durchaus Sinn machen, wenn das für dich stimmig ist. 

11. Installiere Routinen

Dein Unterbewusstsein liebt Routinen. Im negativen Sinne siehst du das, wenn du mit etwas aufhören möchtest: Rauchen, zu viel Fernsehen, Süssigkeiten, usw. Im positiven Sinne, kannst du dir kraftvolle Routinen installieren. Mache z.B. immer die gleichen Sachen, bevor du anfängst zu meditieren. Hole dir ein Glas Wasser, zünde eine schöne Kerze an, bereite deinen Lieblingsstuhl vor und lege die passende Meditationsmusik ein. 

12. Hinterfrage 

Egal was du tust, am Ende muss dein Ziel sein, glücklich und zufrieden zu sein. 

Glück ist das Mass aller Dinge

Wenn du merkst, dass auch nach mehreren Versuchen eine Methode nicht die gewünschte Wirkung erzielt, lasse sie los. Es geht viel mehr um den Weg, als um einzelne Methoden.